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Tim Reckmann / pixelio.de

Weiter wie bisher?

Weil es mir gerade nicht aus dem Kopf geht und auch einen (für mich) sehr direkten Einfluss auf mein Hobby hat, muss ich jetzt doch an dieser Stelle ein paar Sachen los werden.

Vorweg: Dies ist kein Angriff oder Vorwurf gegen einzelne Personen, sondern eine Darstellung des Ist-Zustandes aus meiner Sicht und den sich daraus anbahnenden Konsequenzen.

Vielfältigkeit vs. Menge der Spieler

Mein erster Kontakt mit dem Hobby „Miniaturenschubbsen“ hatte ich mit der Ausgabe 21 des deutschen White Dwarf von Games Workshop. Das war im September 1997. Danach war für mich lange Zeit Games Workshop und seine Produkte identisch mit Miniature Wargaming. Warhammer Fantasy, Warhammer 40k, Epic, Blood Bowl, Gorka Morka, Necromunda und Mortheim. Das hatte zur Folge, dass die Menge der verfügbaren Spieler sich auf einen überschaubare Anzahl Systeme verteilten und man sehr einfach Spieler fand. Erst Anfang 2000 bekam ich mit, dass es auch noch andere Systeme und Hersteller gibt, wie damals iKore mit ihrem System Celtos. Und heute? Ich will mal versuchen alle aufzuzählen, die mir einfallen:

  • Warhammer Age of Sigmar
  • Warhamemr 40.000
  • Blood Bowl
  • Herr der Ringe
  • Flames of War
  • Warmachine
  • Freebooters Fate
  • Celtos
  • Star Wars: X-Wing
  • Star Wars: Armada
  • Dystopian Wars
  • Dead Man’s Hand
  • Frostgrave
  • Saga
  • Battletech
  • Star Wars: Legion (ab 2018)
  • Fallout: Wasteland Warfare (ab 2018)

Von 7 auf 17 die mir einfallen und es gibt noch Unmengen mehr. Aktuelle Systeme, nicht mehr Produzierte Systeme, die aber immer noch gespielt werden und und und… Natürlich ist Vielfältigkeit prinzipiell gut und Auswahl zu haben ist immer gut aber die Menge an Spielern ist endlich. Machen wir ein Zahlenspiel: das Forum vom playnetix (meinem Spielclub) hat ca 140 Registrierte Mitglieder. Verdoppeln wir mal die Zahl, um all diejenigen zu kompensieren, die zwar spielen aber nur im GW Laden oder unter Freunden. Bei 7 Systemen und 280 Spielern habe ich einen Durchschnitt von 40 Spielern pro System. Damit kann man was erreichen. Sei es Turniere zu organisieren oder Ligen zu spielen. Bei 17 Systemen sind das etwas mehr als 16 Spieler pro System. Und da das nur der Durchschnitt ist, kann man sich denken, dass kleine oder neue und noch nicht etablierte Systeme deutlich weniger Spieler haben. Es wird also zur echten Frustration jemanden zum Spielen zu finden. So gesehen ist Vielfältigkeit als eher schädlich. Eine Zwickmühle.

GW Store vs. Hobby Store

Wie es in anderen Städten aussieht, kann ich nicht beurteilen aber in Oldenburg selber fehlt (mir persönlich) ein Hobby Geschäft. Einer, der sich ausschließlich auf Tabletop Wargaming stützt. Allerdings bin ich mir durchaus bewusst, dass kaum eine finanziell sinnvolle Option ist, wenn es nur 0.2% der Einwohner an potentielle Kunden hier vor Ort gibt. Zur Zeit teilt sich der Markt (aus meiner Sicht) so auf:

  • GW Store, Innenstadt: alles an GW Zeug.
  • Comic, Buch und Spiel, Innenstadt: Restbestände GW, Army Painter Farben, X-Wing, Armada sowie Brett- und Gesellschaftsspiele
  • anspielbar, Kreyen-Centrum: X-Wing, Armada sowie Brett- und Gesellschaftsspiele

Mit meinem derzeitigem Hobbyschwerpunkt (aka: „wo ich das meiste Geld lasse“) X-Wing ist mir anspielbar am nächsten. Sowohl räumlich als auch persönlich. Es ist so einfach gewachsen. Aber mit den angekündigten Systemen SW:L und F:WW wird sich das bestimmt zu einem Teil verschieben.

Was keiner der örtlichen, mir bekannten, Händler anbietet: Hobbyzubehör, das nicht von GW stammt. Also Pinsel, Farben, Werkzeuge, Basegestaltung etc. Hier würde ein Laden, wie wir ihn im „Spielmann“ hatten gut in meine Welt passen. Aber das wird wohl nichts werden, denn es gibt einfach zu wenig Spieler in Oldenburg und es wird viel im Internet bestellt. Aber das ist ein anderes Thema.

Online Shop vs. Ladengeschäft

Ja, es gibt viele Argumente gegen und für online shopping. Ich habe lange genug selber jeden Cent fünf mal umdrehen müssen, als das ich hier irgendwem, der knapp bei Kasse ist, Vorwürfe machen würde, wenn er nicht im örtlichen Handel kauft, aber es gibt genügend Leute, die das nicht nötig hätten. Die Konsequenzen sind nun mal, dass die Läden dicht machen, man immer weniger Möglichkeiten hat zu spielen und neue Mitspieler zu treffen. Was nutzt mir der tollste Hobbyraum daheim, wenn ich keine Spieler finde, weil keiner mehr Interesse hat. Aber das ist alles so oft durchgekaut, diskutiert und debattiert worden, dass es müßig ist hier wieder alles aufzukochen. Wer es sich leisten kann kauft bitte im Einzelhandel vor Ort. Was es nicht vor Ort gibt kauft man beim „kleinen online Händler“ (am besten einen, der auch noch ein Ladengeschäft hat).

Forum vs. Whatsapp

Oh Jungs, wo fange ich hier an. Anfang 2016 habe ich eine Entwicklung im örtlichen Club angeprangert, die meiner Meinung nach, einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat, dass die Clubtreffen immer kleiner werden. Statt das eigene, öffentliche, Forum zu nutzen und sichtbar für andere sich zu Spielen zu verabreden, wird immer häufiger die Gruppenfunktion bei Whatsapp genutzt. Für Terminfindungen bei Ligen oder Spiele im privaten Bereich daheim ist das alles fein und gut aber ein Club lebt nun mal auch von öffentlicher Sichtbarkeit. Und wenn ich sehe, dass im Forum nur noch 1/5 der Themen wie vor 10 Jahren und nur noch 1/8 der Beiträge getätigt werden, dann ist es kein Wunder, dass außen Stehende den Eindruck gewinnen, der Club sei tot und das Hobby auch. Ohne einen Laden, in dem das Hobby öffentlich betrieben werden kann, ist ein Club mit öffentlicher Präsenz für das Überleben der Szene essentiell. [Ja, wir haben einen GW Laden, aber versuch da mal ein System zu spielen, dass nicht von GW kommt. Viel Spaß.] Und irgendwann nehmen dann auch die ältesten Mitglieder den Hut, weil sie den Sinn nicht mehr sehen. Und dann macht der Letzte das Licht aus.

Hobby vs. Freizeit

Eine persönliche Nemesis. Aber eine, die vermutlich viele Hobbyisten haben. Sei die Menge frei einteilbare Zeit (Freizeit) pro Woche X. Sei die Menge der Hobbys Y. Dann ist X/Y die Menge Zeit, die man für jedes Hobby pro Woche hat. Klingt erst mal gut. Nehmen wir mal X = 10 Stunden. Und, in meinem Fall, Y = 4. (X-Wing, Blood Bowl, Basteln & Malen, Videospiele). Daraus ergibt sich: eine Partie X-Wing, eine Partie Blood Bowl, ein bisschen Malen und Basteln und ein wenig Videospiele. Für die Spiele muss man aber immer einen Mitspieler haben, was wieder zu Problemen wie Terminfindung etc pp führt, und Malen und Basteln ist mit Vor- und Nachbereitung auch eher wenig. (Ja, mit einem Hobbyraum würde das etwas besser werden, denn da könnte man seine Mal-und Bastelsachen stehen lassen aber den habe ich nun mal noch nicht) Es ist also ein ständiges jonglieren mit Terminen, Zeit und Ort. Und leider muss ich zugeben gewinnt dann der Weg des kleinsten Widerstandes. Sprich, ich setzte mich an den PC oder die Konsole und spiele einfach nur Videospiele.

Fazit

Ich weiß einfach nicht, ob es überhaupt noch Sinn macht im Hobby zu bleiben. Die Diskussionen und Argumente drehen sich immer im Kreis und alleine für diesen Text habe ich schon wieder mehr Zeit verbraucht als ich wollte. Worauf ich hinaus will…. weiß ich auch nicht genau. Nur, dass mich die derzeitige Situation frustriert. Wobei der größte Frust da liegt, wo ich ihn nicht ändern kann, nämlich bei anderen Menschen. Vielleicht wird es nächstes Jahr anders. Vielleicht reißen sich alle zusammen.

Mein Vorsatz für 2018 wird jedenfalls dieser: Mehr malen und basteln, einmal im Monat zum Clubtreffen gehen und mit anderen Leuten Spielen, weiter das Hobby bewerben.

Vielleicht passiert ja ein Wunder. Immerhin ist ja fast Weihnachten.

In diesem Sinne: nice dice.

Tabletop-Network-ReRoll-Weekend 2017

Update/Push: nächstes Wochenende ist es soweit!

Eine gute Sache vom TTN:

Hallo, Ihr Tabletopper und Hobbyfreunde da draußen!

Wie Ihr sicherlich schon vermutet habt: Auch 2017 wird es das Tabletop-Network-ReRoll-Weekend geben, und auch in diesem Jahr werden wir damit natürlich wieder Menschen in Not unterstützen.

Wir sind es gewohnt, dass unsere Konflikte auf dem Spielfeld ausgetragen werden: per Würfelwurf entscheiden wir über das Schicksal. Natürlich denken wir dabei nicht daran, dass das im realen Leben nicht funktioniert. Warum sollten wir das auch tun ? Schließlich ist es ja nur ein Spiel.

Nichtsdestotrotz: Es gibt Menschen, die unvermittelt zum Opfer des Schicksals wurden – und die leider nicht ihr Leben durch einen Würfelwurf verändern und beeinflussen können. „Im echten Leben gibt es keinen ReRoll.“ ist daher das Motto, das der Idee des ReRoll-Weekends zugrunde liegt, denn diesen Menschen möchten wir helfen.
Das Tabletop-Network steht von Beginn an für einen respektvollen Umgang miteinander, gegenseitige Unterstützung und Hilfsbereitschaft. Inzwischen haben wir eine Größe annähernd 4.500 Mitgliedern erreicht und wir denken, dass es bei einer solch großen Anzahl toller Menschen geradezu eine moralische Verpflichtung ist, im Rahmen dessen, was wir ohnehin am liebsten tun, Menschen in Not zu helfen und zu unterstützen.

Wir fordern Euch auf, am ersten Wochenende im November zu spielen!

Veranstaltet Spieletreffen in Euren Clubs, in Euren Stores, in Euren Schulen, Spielgruppen und Rollenspielrunden. Spielt zuhause, mit Freunden, Euren Eltern, Euren Kindern, Euren Nachbarn oder schließt Euch einfach einer Spielgruppe an. Aber: Spielt!
Die Idee: An diesem Wochenende dürft Ihr die Glücksgöttin Fortuna bestechen und jeder misslungene Würfelwurf darf erneut geworfen werden. In jedem Spiel, in jeder Phase des Spiels. Ihr dürft an diesem Wochenende bei jedem Würfelwurf Euer Schicksal selbst in die Hand nehmen und „reRollen“ (solltet Ihr lieber kartenbasierte Spiele spielen, dann dürft Ihr gerne alternativ auch „reFlippen“!).

Natürlich küsst Fortuna Euch nicht kostenlos:
Jeder ReRoll, also jeder neu gewürfelte Würfel, kostet Euch pro Wurf 50 Cent. Die sind sofort in eine Spardose zu werfen. Mehr Regeln gibt es eigentlich nicht. Nach dem Wochenende überweist Ihr das erwürfelte Geld unter Angabe des Namens Eurer Spielgruppe und (WICHTIG!) dem Betreff „ReRoll-Weekend“ an ein extra für das Tabletop-Network-reRoll-Weekend bereitgestelltes Spendenkonto des „Weisser Ring e.V.“. So wurden aus den 50 Cent pro Wurf bei den letzten beiden reRoll-Weekends schon deutlich über 4.400 Euro, die hilfsbedürftigen Menschen zugute kamen.

Gemeinsam sind wir in der Lage, tolle Sachen zu bewerkstelligen.

Selbstverständlich werdet auch Ihr etwas davon haben – abgesehen von dem Spaß, dabei gewesen zu sein und dem wirklich tollen Gefühl, in einer großen Gruppe etwas von echtem Wert erreicht zu haben: Wir werden nach dem ReRoll-Weekend wieder unter allen Teilnehmern, die auch nur einen einzigen ReRoll geworfen haben, einen ganzen Haufen extra für diesen Zweck von diversen Shops, Herstellern (und auch Privatpersonen) gespendeten Hobbystuff verlosen (Deswegen ist es natürlich wichtig, dass Ihr uns den für die Überweisung verwendeten Namen und eine Teilnehmerliste schickt.).
Die Pakete werden dann wieder pünktlich vor Weihnachten bei den Gewinnern ankommen.

Bei allen Fragen, Vorschlägen, Ideen und/oder Anregungen könnt Ihr Euch natürlich jederzeit an uns wenden. Entweder per Mail oder aber einfach über Facebook (Gruppe/Fanpage/PN). Wir werden aber natürlich auch die aktuellen Infos auf www.tabletop-Network.de veröffentlichen.

Egal, ob Store, Club oder privat: Es wäre schön, wenn Ihr über Eure ReRoll-Erfahrungen in der Facebookgruppe berichten würdet. Wir sind gespannt.

Hier geht´s zum diesjährigen Flyer: Flyer

Henning Hraban Ramm / pixelio.de

Einstieg in den 3D Druck

Immer wieder stolpere ich über schöne Miniaturenprojekte mit 3D Druckern. Seien es Geländestücke, Deko oder Miniaturen. Und man findet sie überall. Facebook, Foren, Kickstarter.

Im Gegensatz zur Anfangszeit des 3D Drucks ist die Hardware auch nicht mehr hanebüchen teuer. Ein schneller Blick über ebay, Amazon und geizhals.de bringt Geräte ab 100 Euro in Sicht. Aber welcher taugt etwas für meinen Zweck?

„Das kann nicht so schwer sein“ dachte ich mir und begann zu forschen. Mein derzeitiger mentaler Zustand zu dem Thema lässt sich, wie folgt, mit einem Zitat beschreiben:

Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn

Ja, komplett dem Irrsinn anheim gefallen. Das Thema ist eine Abwärtsspirale ohne Ende aber mit Millionen Abzweigungen. Jede Antwort auf eine Frage wirft (gefühlt) drei neue Fragen auf.

Aber immerhin habe ich ein paar Erkenntnisse gewonnen, die ich hier mal kurz zusammenfassen will und ergänze, wenn ich denn „schlauer“ geworden bin.

  1. Das Filament, der Druckstoff: PLA soll es sein. Kann fast jeder Drucker benutzen, beim Drucken entstehen keine giftigen Gase wie bei Plastikfilament und es wird aus Maisstärke gemacht.
  2. Ein Gehäuse: Man sollte den Drucker in eine Art Schrank packen, damit seine Umgebungstemperatur konstant bleibt. Temperaturschwankungen sind Gift für die Ausdrucke. Außerdem wird es leiser.
  3. Ein Auge drauf halten: Da viel große Drucke, besonders in hoher Qualität, lange dauern können, ist die Versuchung groß den Druck anzuwerfen und dann zu gehen. Sollte man aber nicht tun. Aus Feuerschutzgründen und damit man eingreifen kann, sollte der Druck schief laufen

Ich bin zwar einigermaßen entschlossen was das Druckermodell angeht (Anet A8 oder A6, haben beide viele gute Berichte und eine große Entwicklergemeinschaft) aber das „Wo kaufen“ ist wieder so ein Ding für sich.

Man bekommt einige Drucker bei ebay für ca. 150 Euro angeboten aber das sind wohl nur Klone vom Anet. Der selber ist aber auch nur ein Klon vom Prusa i3. Den Anet scheint es nur bei gearbest zu geben und das ist ein Chinesischer Großhändler. Kostet da ähnlich aber ich bin immer noch verunsichert von da zu kaufen, denn wie ist das mit Zoll? Gebühren? Laut deren Blog wird der Zoll pauschal bezahlt. Zitat von gearbestblog.de:

Unser persönlicher Liebling ist die Versandmethode Germany Express oder auch “Germany direct Express”. Diese ist in den meisten Fällen kostenlos oder kostet nur einen kleinen Aufpreis, aber ist verdammt mächtig, denn sie bietet folgende Vorteile:

Maximale Versandzeit 15 Werktage
KEINE Zollkosten
KEINE Einfuhrumsatzsteuer (EuSt.)

Im Shop steht jedoch:

Steuerrechtliche Hinweise

Alle Preise, die auf Gearbest gelisted werden, sind ausschließlich Steurn, die Gebühren des Imports und Zölle. Die Kunden müssen die Gebühren übernehmen.

JA WAS DENN NUN?! (Randnotiz: versucht nicht diese Information von den diversen ebay Verkäufern zu bekommen. Hoffnungslos.)

Mentaler Zustand, Teil 2 (ich bin das Fahrrad):

Rudolpho Duba / pixelio.de
Rudolpho Duba / pixelio.de

Und nun? Ich werde noch ein wenig weiter forschen und dann vermutlich mich einliefern lassen. War schön mit euch ;)

Magabotato Malathon

„Bitte was?!“ – Ich lasse das mal den Tom erklären:

Was soll das sein „ein Malathon“?

Der Malathon ist quasi meine Maloffensive. Ich möchte meine freien Tage und die Abende nach der Arbeit im Juli nutzen um mal ordentlich was fertig zu bekommen, also Maltechnisch. Mein gestecktes Mindestziel sind daher 42 Miniaturen (in Anlehnung die Km eines Marathons) spielfertig zu bemalen. Das Ziel ist absichtlich so tief gesetzt.

Quelle: LINK

Aktueller Eintrag bei den Jungs HIER.

Und einfach um auch mal was vom „Haufen der Schande“ abzubauen habe ich mir meine (buchstäblich) angestaubten Chaos Space Marines genommen.

Als vorbereitende Maßnahme darf man die Figuren grundiert haben. Sollte man auch besser. Davor muss ich aber noch ein paar Minis zusammen bauen. Fangen wir mit den Metall Miniaturen an. Wie lange kann das dauern? … EWIG! Reinigen, spülen, entgraten und dann kleben. Über 4 Stunden für 7 Miniaturen. ARGH!

Jetzt habe ich 40 Minis. Fehlen noch zwei, aber ich habe ja noch ein paar im Gussrahmen. Die kommen als nächstes dran. :)

Vorbereitung, Abend II. 28.06.2017

Wieder bis Mitternacht gebaut. Aber da es Plastik war, sind es mehr geworden.

Damit bin ich bei 43 Minis für den Malathon. Wenn ich das heute noch schaffe und die Ergebnisse zufrieden stellend sind, dann sind heute Abend noch 5 Khorne Berserker dabei. Dann wird Übermorgen grundiert und ich kann los legen.

Vorbereitung, Abend III. 29.06.2017

Entfärben mit Ofenreiniger hat leider so gar nicht funktioniert. Dafür hat es dann mit Sterillium um so besser geklappt. 30 Minuten einweichen, abbürsten und das ganze noch einmal. Und so sieht das dann aus:

Vorbereitung, Abend IV. 30.06.2017

Alles grundiert, Malhilfe gebaut. Wenn ich mich jetzt noch für ein Farbschema entscheiden kann, dann kann der Malathon los gehen ;)

Bretter, die Welten bedeuten.

Weil ich mich jedes mal wieder tot suche, halte ich jetzt hier für mich und das Internet einmal fest, wie groß die empfohlen Spielfelder für einige Systeme sind. Der quasi Standard. Die cm Werte sind gerundet beziehungsweise schön rund gemacht.

Age of Sigmar
6′ x 4′ 180cm x 120cm

Doctor Who: Into the Time Vortex
4′ x 4′ 120cm x 120cm

Dystopian Wars
4′ x 2′ 120cm x 60cm

Flames of War
6′ x 4′ 180cm x 120cm

Freeboters Fate
4′ x 4′ 120cm x 120cm

Herr der Ringe
4′ x 4′ 120cm x 120cm

Infinity
4′ x 4′ 120cm x 120cm

Saga
3′ x 4′ 90cm x 120cm

Star Trek Attack Wing
3′ x 3′ 90cm x 90cm

Star Wars Armada
3′ x 3′ 90cm x 90cm

Star Wars X-Wing
3′ x 3′ 90cm x 90cm

Star Wars X-Wing Epic
6′ x 3′ 180cm x 90cm

Warhammer 40.000
6′ x 4′ 180cm x 120cm

Warmachine
4′ x 4′ 120cm x 120cm

Sicher fehlt hier das eine oder andere System. Lasst dann bitte einen Kommentar da, dann pflege ich das ein.

Wenn der Vater mit dem Kinde…

…dann wird es bunt.

Kinder malen und basteln gerne. Sie sind kreativ und es kommen manchmal seltsames Dinge dabei heraus. Seit dem ich wieder Miniaturen bemale, hat meine Tochter das auch für sich entdeckt. Wenn auch eher sporadisch, dann aber auch energisch.

Und das sind die Ergebnisse:

Für jemanden, der gerade mal 5 Jahre alt ist, schon recht gut, finde ich ;) Das Pferd kommt aus Warhammer Fantasy Battle und der „Basilisk“ (Kind ist gerade auch im Harry Potter Fieber) ist von Mage Knight. Konvolutkauf bei ebay.

Was macht euer Nachwuchs so?

05.07.2017: Mittlerweile ist sie 6, es ist noch ein Nachtgoblin dazu gekommen. Einer wartet noch auf Farbe und dank der Spende aus dem Tabletop Network wartet auch noch ein Engel.

Tabletop und die Lust daran.

Ich habe mir gestern Abend ein YouTube Video der Spielebude angeschaut. Die haben ein neues (?) System (Beyond the Gates of Antares) vorgestellt. Dies Video hier:

Und mitten im Video haut es mich um. Was genau? Eine Erkenntnis. Nämlich die, dass ich auf Tabletops, die mit einem Maßband bespielt werden, so gar keine Lust mehr habe. Nada, null, nix.

Buchstäblich beim Anblick des Maßbandes schoss mir ein „och nöööö“ durch den Kopf.

Aber du spielst doch so gerne X-Wing und andere Miniaturenspiele?

Stimmt. Aber gerade bei X-Wing und Blood Bowl messe ich kaum etwas nach. Bei X-Wing habe ich meine Manöverschablonen und bei Blood Bowl mein Feldraster. Lediglich Schuß- und Wurfentfernungen (X-Wing, BB) müssen dann und wann mal gemessen werden.

Das bringt mich dann zu der Frage: gibt es noch mehr Spielsysteme, die ähnliche Bewegungsabläufe haben wie Blood Bowl und X-Wing? Kennt ihr welche? Dann bitte einmal die Namen zu mir, damit ich die mal eruieren kann ;) Danke!

Tabletop mit dem Kind

Ich liebe meine Frau und Tochter und auch meine Hobbys. Eines davon ist Tabletop. Wie bekommt man das jetzt unter einen Hut? Schließlich ist das Kind erst 4 (fast fünf!!!) und damit darf das Regelwerk nicht zu komplex werden. Da dachte ich mir „das muss sich doch zu ergoogeln sein“ und gab eine halbe Stunde später entnervt auf. Weder habe ich eine brauchbare Referenzseite gefunden noch sinnvolle Altersangaben.

„Soziale Netzwerke!“ schoss es mir da durch den Kopf und so habe ich in der Facebookgruppe „Tabletop-Network“ ganz unverbindlich gefragt:

Gibt es eigentlich eine Liste/Tabelle/Wiki über alle derzeit erhältlichen Systeme? Ich fühle mich etwas von der Fülle erschlagen und will doch eigentlich nur ein System finden, was man auch mit Kindern Spielen kann. (Kinder, nicht Jugendliche) Gibt es so eine Übersicht (mit Altersempfehlung?) oder nicht? Habt ihr etwas, was ihr da empfehlen könnt?

Die Antworten waren vielfältig und hilfreich und an dieser Stelle noch einmal Danke für die Antworten. Vorgeschlagen wurden folgende Systeme (alphabetisch sortiert):

Was fällt einem dabei auf? Richtig, günstig ist was anderes aber das kennt man von dem Hobby ja schon. Trotzdem ist alles über 70 € zum Austesten, ob das Kind Spaß daran hat, doch ein sehr dicker Brocken. Fallen also schon einmal 6 Systeme kategorisch raus. Ebenso die, deren Regelwerke nicht auf deutsch zu haben sind. Das wären Dystopian Wars und  „Songs of …“ .  Bleiben noch vier. Home Raiders ist OOP und damit auch raus.

Noch drei. Lost Patrol ist noch nicht erschienen und wird das Kind wohl auch nicht reizen. Viel zu unplüschig. Also nur noch zwei. X-Wing habe ich bereits zu hause und weiß, dass das nichts ist. Dafür stehen die Figuren zu wackelig und es ist auch nicht plüschig genug.

Was bleibt über: Maus und Mystik. Mit fast 60 € auch nicht gerade etwas für „mal eben schnell“ nebenbei kaufen, aber auch überschaubar. Wenn ich jetzt noch einen Laden finden würde, der die Box offen hat, dass man mal rein schauen kann, wäre das knorke.

Aber vielleicht kann man das auch über die Vereinskasse besorgen. Wäre was für die Spieletage. ;)

Sollte ich das Spiel zeitnah besorgen, werde ich es hier noch einmal kurz vorstellen und meine Meinung dazu abgeben. Und die von Frau und Kind. :)

Wartile – RTS meets miniature skirmish battles.

Ich habe doch wieder einen Kickstarter unterstützt. Und zwar Wartile. Man nehme mittelalterliches Miniaturen Tabletop, stecke es auf Hex-Bases und ersetze die üblichen, Runden-basierenden Mechaniken durch Echtzeit Bewegung und schon wird das ganze flotter. Wer also Starcraft & Co. sowie kleine, bunte Plastikminiaturen wie Warhammer, Judge Dread und Flames of War mag, der ist hier top aufgehoben.

Ein riesen Bonus für die Jungs ist die Tatsache, dass sie bei Steam eine spielbare Demo mit einer Mission und einem Tutorial haben. Try before you buy. Top!

Also schaut es euch mal an und vielleicht sieht man sich 2017 dann auf dem Schlachtfeld ;)

Und hübsch aussehen tut es auch. Seht selbst in meinem ursprünglichem Artikel: blog