Archiv der Kategorie: Zubehör

GameFor – besser zusammen spielen.

Ich bin euch ja schon häufiger (Siehe hier)  mit der App auf den Senkel gegangen, aber ich möchte sie euch noch mehr ans Herz legen. Ich habe mir ein paar Minuten Zeit genommen und die FAQ von GameFor (teilweise) übersetzt.

Anmerkung/Disclaimer: Ich bin weder verwandt, verschwägert, angestellt oder sonst irgendwie geschäftlich mit GameFor LLC. verbunden und erhalte auch keine Zuwendungen.  Die Meinungen sind meine und die Übersetzung habe ich nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, kann aber nicht für Änderungen am Geschäftsmodell der App zur Verantwortung gezogen werden. Sollte ich hier Fehlinformationen drin haben, so schreibt mir bitte eine Email mit Angabe der Quelle. (Emailadresse ist im Impressum)

HGF

(Häufig gestellte Fragen (auch bekannt als FAQ)) (Auszug)

Ich habe einen Fehler gefunden. Was soll ich machen?

Eine möglichst genaue Fehlerbeschreibung mit Angabe von Smartphone und OS an support@iamgamefor.com schicken.

Was kostet GameFor?

Spieler, Spielergruppen, Vereine und Läden nutzen die App kostenfrei. Zusatzfunktionen sind kostenpflichtig.

Ich sehe meinen Laden nicht in der App.

Bitte schicke eine Email mit den Informationen über den Laden an stores@iamgamefor.com oder bitte deinen Laden darum, dass er sich eintragen lässt.

Wieso kann ich nur Events in Läden organisieren?

Mit der Version 3.0 haben Spielegruppen die Möglichkeit ihre eigenen Orte zu definieren. Dafür braucht die Gruppe aber ein App Abo.

Mir gehört ein Laden und ich möchte eingetragen werden. Was muss ich machen?

Schreibe eine Email an stores@iamgamefor.com und die Mitarbeiter werden dir einen Zugang zum gratis Ladenportal geben.

Wofür stehen BGM, RPG, CCG und WAR?
  • BGM – Board Games (Brettspiele wie Siedler von Catan etc.)
  • RPG – Role Playing (Rollenspiele wie Dungeons & Dragons, Shadowrun, etc.)
  • CCG – Collectible Card Games (Sammelkartenspiele wie Magic: The Gathering, Pokemon, etc.)
  • WAR – Wargaming/Miniatures (Miniaturen/Tabletop Spiele Warhammer 40K, Age of Sigmar, etc.)
Wird die App in Sprache X übersetzt?

Wird daran gearbeitet.

Was mache ich, wenn ich in der App belästigt werde?

Bitte melde so etwas an report@iamgamefor.com. Es wird eine “Blocken und melden” Funktion in der App geben.

Ich habe eine Idee für die App? Wem sage ich das?

Schicke eine Email an feedback@iamgamefor.com und sie schauen sich deine Idee gerne an.

Media Kit

Unter http://iamgamefor.com/media könnt ihr euch auch Dateien zum Ausdrucken von Postern für euch laden und mehr Leute damit auf die App aufmerksam machen. Ich war einmal so frei und habe die beiden PDF auf A4 getrimmt und auf Deutsch übersetzt. Das ZIP-File könnte ihr hier bekommen: GameFor Media Kit

Aus dem Mund des Herstellers

Unter http://iamgamefor.com/news findet ihr einige Links zu Interviews (Videos und Texte), die Adam gegeben hat und in denen er erklärt, wie die App entstanden ist und was sie damit erreichen wollen

Habe fertig – Gelände kaufen

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Gelände für das Hobby kann man heute in vielen Formen, Farben, Materialien und Qualitäten haben.

Als ich, Mitte der 1990er, in das Hobby eingestiegen bin, war es recht überschaubar, was so “normal” war als Gelände. Es gab selbst gebautes aus Plastik und Pappe, Teile aus dem Modelleisenbahn Bereich und viele Sachen aus Pappe. (Man denke nur an Gorka Morka, Beilagen aus dem White Dwarf usw.)

Heute gibt es noch Unmengen mehr. Ich will hier mal versuchen eine Übersicht zu erstellen. Wie immer aus meiner Sicht und gewiss fehlt das eine oder andere.

Gelände kaufen

Gips, Resin, Stewalin, Kunststoff. Das klassische “Stück” Gelände. Mauern, Steine, Hindernisse, zerstörte Fahrzeuge. Oft mit wenig Aufwand zu bemalen und schon spielbereit.

Lasercut MDF/HDF. (Gefühlt) gerade das große Ding. Jeder Hans und Franz bringt neues Gelände raus. Die Holzplatten lassen sich mit Lasern leicht bearbeiten und wenn man die Vorlage einmal im Rechner hat, geht das ganz auch recht flott. Aus meiner Sicht nicht für alles geeignet, denn durch das Material und die Tatsache, dass es meistens als eine Art “Stecksystem” konzipiert wird, sind die Formen oft sehr kantig. Hat seine Daseinsberechtigung aber für mich oft zu kantig und “unecht”.

3D gedrucktes Gelände. 3D Druck ist nichts neues mehr und je nach Methode auch durchaus gut, aber leider auch mit großem Problempotential. Wenn beim Druck die Auflösung zu gering ist, das Material nicht richtig mit macht oder das fertige Bauteil nicht nachbearbeitet wird, dann hat man viel zu tun, um es wirklich hübsch zu bekommen.

Formen und Vorlagen kaufen

Silikonformen. Wieder ein Klassiker. Man kauft eine Form ein mal und kann beliebig oft Abgüsse machen. Bis die Form irgendwann den Geist aufgibt.  Nachteil: die meisten Gießmassen brauchen recht lange, bis man sie aus der Form holen kann. Wenn man also von einer Form sehr viele Abgüsse braucht, dann muss man viel Zeit haben. Oder die Form öfter kaufen.

Vorlagen für 3D Druck und Lasercut. Die sind deutlich günstiger als das Gelände selber  zu kaufen, allerdings muss man dann den Platz (und das Geld) haben, um sich einen entsprechenden Drucker kaufen zu können. Allerdings kann man auch hier so viele Einheiten produzieren wie man will und es verschleißt nichts. Außer dem Drucker vielleicht.

Papier- und Pappvorlagen. Auch wenn ich schon länger kein Pappgelände mehr gesehen habe, gibt es davon noch Unmengen. Oft bekommt man beim Kauf einer Vorlage eine s/w Version, die man selber bemalen kann und eine Version, die bereits farbig ist und (nach ausdruck und zusammenbau) direkt auf den Tisch kann.

Do it yourself

Das Gelände, was oft am besten aussieht, bedient sich kaum einer Vorlage oder nutzt so etwas als Grundgerüst und baut massiv darauf auf. Man kann praktisch alles benutzen (Bits, Spielzeug, alte Elektronik, Blumenkübel, Nähbedarf) und muss nur genug Fantasie haben, um seine Vision umzusetzen. Diese Projekte brauchen allerdings auch oft die meiste Zeit.

Bilderquellen: Selbst mit Modular Dungeon, Battle Kiwi, Imperial Terrain, Hirst Arts Fantasy Architecture Inc., Fat Dragon Games, Fat Dragon Games und TWS.

https://pixabay.com/de/users/carufrannco-4599182/

Build Log: Modular Dungeon

Ich habe ja schon ein wenig vom Modular Dungeon Kickstarter erzählt und so langsam wird auch was daraus.

Ursprünglich hatte  ich vor eine 1:1 Umsetzung einer klassischen Blood Bowl Dungeon Bowl Karte zu machen aber dafür hätte ich drei Sets gebraucht, was ein wenig über dem Budget liegt. Also wird es eine Ruine aber mit dem Grundriss vom Dungeon Bowl. Zumindest ein Teil davon.

Jetzt sind die Außenseiten ein wenig zu glatt, was also tun? Man schnitzt sich Steine! Viele Steine! *nervöses Augenzucken*

Danach kann man dann fröhlich die Außenseiten verkleiden.

Bis hier hin habe ich ca. 1 Woche gebraucht. Jeden Abend ein wenig mehr. Jetzt folgt: Farbe drauf. Die erste Schicht ist schon drauf und hat mit 3 Stunden auch nur fast doppelt so lange gedauert, wie ich es geschätzt hatte…

Es sieht jetzt schon viel steiniger aus und ich hoffe, Teil 2 wird nicht ganz so lange dauern. Stay tuned!

Bretter… Matten, die die Welt bedeuten…

…oder darstellen. Ich hab vor ein paar Tagen mal wieder versucht eine simple 3′ x 6′ Matte für Star Wars X-Wing Epic Spiele zu bekommen und das gestaltet sich leider schwerer als erwartet, denn meine Ansprüche sind (scheinbar) mal wieder nicht miteinander vereinbar. Die Matte sollte nämlich:

  • aus einem Stück sein (keine zwei 3′ x 3′ Matten)
  • aus Neopren/Mousepad Material
  • mit simplen Sternendesign
  • günstig sein.

Wie der Zufall das nun will hat Mel The Terrain Tutor auf YouTube ein nettes Video mit einer kleinen Übersicht der aktuellen Hersteller für Spielmatten gemacht. Dabei hat er explizit kein “wer ist der beste” gemacht, sondern alle Hersteller einmal vorgestellt. Und die Liste ist gar nicht mal so kurz:

http://www.cigarboxbattle.com
https://www.deepcutstudio.com
https://www.gamemat.eu
https://www.krakenwargames.com
https://www.matsbymars.com
https://www.microartstudio.com
http://www.playmats.eu
http://www.pworkwargames.com
https://www.urbanmatz.com

Was mit leider gleich sauer aufstößt: drei der Shops arbeiten ohne HTTPS. Das darf heutzutage bei einem Webshop nicht mehr passieren. Pwork Wargames Srls, Playmats.EU und Cigar Box Battle LLC müssen hier nachbessern. Jetzt kann ich nicht einfach bei jedem Shop eine Matte bestellen und vergleichen, deswegen lasse ich das. Ich werde jetzt nur versuchen, ob es “meine” Matte beim jeweiligen Hersteller gibt. Los gehts.

Urbanmatz: Ja. Für 65,90 Euro inklusive einer Tasche plus 10 Euro Versand nach Deutschland. Link 75,90 Euro
Pwork Wargames: Nein.
Playmats.EU: Jein. Es gibt eine etwas breitere Matte (6′ x 4′) für 79 Euro plus 15 Euro Versand. Link 94 Euro
Micro Art Studio: Nein.
Mats by Mars: Nein.
Kraken Wargames: Nicht feststellbar, der Shop ist zum Zeitpunkt der Recherche nicht erreichbar.
Gamemat: Nein.
Deep-Cut Studio: Ja. Mit 53,90 Euro auch relativ günstig. Versand mit 14,90 Euro nicht von schlechten Eltern. Link 68,80 Euro (Tragetasche würde 6,90 Euro kosten, macht dann zusammen 75,70 Euro)
Cigar Box Battle: Nein.

Für mich stellen sich jetzt also zwei Fragen: a) will ich 76 Euro ausgeben und b) falls ja, Urbanmatz oder Deep-Cut Studio?

Hier noch das Video von Mel, das mir geholfen hat mit seiner Liste. Thanks Mel.

Blood Bowl Karten

Bei der aktuellen Ausgabe von Blood Bowl gibt es ja Erweiterungskarten. Nämlich die Sets “Teamspiel” und “Ruhmeshalle”. Die Karten sind sehr groß und passen in keine 08/15 Hüllen wie Magic oder ähnliche. Auch gibt es dafür scheinbar keine wirklich passende Alternativen. Ich bin bei meiner Suche jetzt aber auf diese Karten gestoßen:

Die Karten passen “so gerade eben. In der Breite schwanken die Hüllen von knapp bis perfekt aber in der Länge fehlt ein halber bis ganzer mm. Man bekommt sie aber komplett mit Hülle wieder in die Pappschachteln, wenn auch knapp. Sicher keine Lösung für Vielspieler aber für die, die nur etwas gegen Fettfingerabdrücke beim gelegentlichen Spiel haben wollen durchaus brauchbar. Und mit 2,50 Euro auch keine Investition, die einen umbringt.

Falls jemand eine bessere Lösung hat, immer her damit. :)

Kauflink: http://www.smiling-monster.com/

Damit der Vater mit dem Kinde…

…auch demnächst zusammen malen kann, hat das Kind jetzt seine eigene Malstation. Inklusive Farbhalter und Beleuchtung.

Und damit der vorhandene Platz zukünftig besser genutzt werden kann, hat sie jetzt auch eine Spielplatte für ihr Playmobil. Die kann dann, samt Spielzeug so vom und wieder auf den Schrank gehoben werden. Die Platte hat die Maße 1250 * 600 * 30mm (40mm hat der Holzrand.)

Der Teich soll noch eine Brücke bekommen und wenn die Häuser drauf sind, will der Nachwuchs noch einen Weg aus Steinplatten legen. Sehr ambitioniert die junge Dame :)

Stolzer Papa ist stolz *g*

Heißer Draht, kalte Garage

Keine optimale Ausgangslage aber bis zum Sommer wollte ich dann doch nicht warten. Was haben wir gelernt?

  1. Gerade Schnitte sind nicht einfach
  2. Dünne Scheiben schneiden sind mit der mitgelieferten Führungsschiene sehr tricky. (Da gab’s doch was von Ratio.. ich mein Gerard?)
  3. Mit Verschnitt ist verstärkt zu rechnen. (siehe 1.)
  4. Ein Schleifgerät ist von Vorteil. (siehe 1. und 2.)
  5. Kalte Garage + dicke Platte = streikender Schneider. Die dünnen 20mm Platten waren auf Stufe 3 kein Problem aber 54mm auf Stufe 5 wollten dann doch nicht so ganz. Zwangspause von 3 Minuten.
  6. Es stinkt wesentlich weniger als befürchtet.
  7. Die Videos vom TWS, TB und Gerard Boom haben echt viel Vorwissen vermittelt.

Wenn ich dann demnächst Urlaub habe, dann werde mal das Auto meiner Frau vor die Garage fahren, den Heizlüfter an werfen und mich ein wenig austoben.

Achja, Spaß macht es auch. ;)

Der geht durch Hartschaum, wie ein heißes Messer…

…durch Butter. Kunststück, ist ja auch ein Proxxon Thermocut 230\E mit heißem Schneidedraht. ;)

Jetzt kann ich endlich selber fein Hartschaum (aka Styrodur) passend zurecht schneiden für meine Bastelprojekte. Der sehr dazu passende Fußschalter war gerade vergriffen. Ärgerlich aber nicht zu ändern.

Mal sehen, wie weit ich komme, ohne die tollen Schneidehilfen von Gerard Boom. Die wurden einem nämlich so richtig in den Videos vom Tabletop Workshop und vom Tabletop Basement Appetit anregend unter die Nase gehalten. Aber als erstes bastel ich mir zwei Dugouts für Blood Bowl.

Sobald es wieder hell draußen ist XD

Airbrush für Tabletop. Wo fängt man an?

Manchmal könnte es ja so einfach sein. Aber wann ist es das schon einmal? Aber von vorne. Vor kurzem habe ich meinen Hobbyschrank ausgemistet und aufgeräumt. Dabei fiel mir mein alter Revell Airbrush in die Finger. Ganz einfaches Ding, Single Action mit Saugfunktion. Also nur zum Grundieren brauchbar, da die Farbmenge nur bei einem Double Action Airbrush kontrollierbar ist. (Und dann am besten mit Zuführung von oben aber ich greife vor.)

Der von mir sehr geschätzte (und über www.patreon.com unterstützte) “Doctor Faust” zeigt seit Jahren, wie man Modelle und Miniaturen bemalt. Und sehr häufig benutzt er dazu einen Airbrush.

Und so kommt es, wie es kommen muss, der Kopf denkt “Hey, du hast die Airbrushpistole, fehlt nur ein Kompressor. Wie schwer kann das sein, einen brauchbaren zu finden?”

Der Leser möge sich hier bitte dramatische Musik vorstellen.

Es ist elendig schwer. Denn nicht nur, dass es gefühlte drölfundzwölfzigfantastillionen Meinungen, Blog- und Forenbeiträge und YouTube Videos dazu gibt, nein, es ist auch fast unmöglich vernünftig Preise zu besorgen. Das wäre so eine der wenigen Gelegenheiten, in denen ich doch die Zeit investieren würde, um mich im Fachgeschäft beraten zu lassen und dann auch dort zu kaufen. Leider gibt es (scheinbar) in Oldenburg keinen einzigen Laden mehr, der in dem Bereich Ahnung hat. Also quäle ich mich durch diverse geistige Ergüsse. Und weil ich ein Sadist bin, kippe ich meinen Senf noch mit auf den Haufen. Hah!

Was muss man haben:

  • Kompressor
    Ich will, meiner eigenen geistigen Gesundheit willen, hier nicht auf die Suche eingehen. Unterm Strich steht folgendes: Ein Wasserabscheider ist zwingend und wer mehr als nur grundieren will, sollte einen Kompressor mit Drucktank haben. Hier taucht immer wieder der Modellname “AF186” bzw “AS186” auf. Das ist ein in China gefertigter Kompressor, der in einer Unmenge von Angeboten im Netz (ebay, amazon und shops) vertrieben wird. Oft im Set mit Airbrushpistole und anderem Zubehör) Also Beispiel soll der hier dienen: Airbrush Mini-Kompressor Model AF186
  • Airbrushpistole
    Hier geht es dann richtig ans Eingemachte. Wie eingangs erwähnt, sollte sie Double Action beherrschen (sowohl Farb- als auch Luftzufuhr mit einem Hebel regelbar) als auch verschiedene Nadelgrößen unterstützen. Top Feeder sind bevorzugt, alleine schon, weil man da auch mit Kleinstmengen an Farbe arbeiten kann. Beispiel: Airbrushpistolen Set 108T Double Action
  • Reinungskit
    Will man länger etwas von seinem Airbrush haben, muss man ihn pflegen. Also nach jeder Benutzung ordentlich reinigen. Da hilft so ein Kit: Airbrush Zubehör Reinigungsstation Halter und Reinigungswerkzeug (Natürlich noch Reiniger als solcher, aber der gehört, wie auch die Farben, zum Verbrauchsmaterial)
  • Atemmaske
    Muss man nicht viel zu sagen. Auch wenn die Farben Wasser basiert sind, ist der Farbnebel den Lungen nicht zuträglich.

Was sollte man haben:

  • Absaugkabine
    Auch hier hat scheinbar ein Chinesischer Hersteller wieder den Markt im Griff. Denn die Absauganlage W420 taucht baugleich, unter diversen Namen immer wieder im Netz auf. Und wird immer gelobt. Wiltec bietet sogar einen Schlauchsatz an, mit dem man dann den Farbnebel aus dem Fenster pusten kann. Keine Kernbohrung in der Wand nötig.
  • Hobbyraum
    Ein extra Raum, möglichst mit Fenster und beheizt, ist das beste. Denn hier kann man die Airbrushkabine anständig aufbauen und sich ausbreiten. Aber wer hat so viel Platz?

Wer jetzt bei den Beispiellinks brav mitgerechnet hat, ist jetzt bei ca. 150 Euro. Nicht gerade ein Pappenstiel. Mit Absaugkabine, Reiniger und Anschlussschlauch für die Airbrushpistole ist man dann ganz schnell bei 300 Euro.

ich würde wirklich (WIRKLICH) gerne mit dem Airbrush anfangen, aber derzeit ist weder der Platz da, noch das Geld für das rundum sorglos Paket. Minimum wären für mich Reiniger, Kompressor und ein Adapter für die alte Revell Pistole. und auch das sind schon über 110 Euro. Vielleicht im Eigenheim.

Habt ihr Erfahrungen im Airbrush? Tipps? Ideen? Oder kennt jemand doch einen Fachhandel dafür in Oldenburg? Wir lesen uns!

Portable Paint Station von War Mage Games

Aus Delmenhorst kommt etwas neues. War Mage Games hatte ja bereits im Juli 2015 auf Kickstarter eine Transportbox auf Kickstarter erfolgreich durchgeführt (Link) und will es jetzt mit einer mobilen Malstation wissen. Da ich, selbst bei großzügiger Auslegung des Begriffes, nur ein sporadischer Pinselschwinger bin, habe ich mir mal das kleine Modell angeschaut.

Small Dropper Portable Paint Station:

  • 51 Dropper Paints Halter
  • Arbeitsfläche 35 cm x 25 cm
  • Größe (geschlossen): 35 cm x 26 cm x 10 cm + Griff
  • Größe (aufgebaut): ca. 75 cm breit x 30 cm tief

Hinweis: Die Pinselbox, die Wasserbecher und der Schwammkasten gehören *nicht* zu der Malstation. Das sind Add ons, die man extra bezahlen muss.

Für 59 Euro (plus Versand) eine nette Idee. Aber ist es auch das, was ich brauche? Der erste Gedanke: “Klar, endlich wieder malen und alles danach fein verstauen.” Hat nur ein paar Haken für mich.

  1. Die Arbeitsfläche ist nicht fest. Man muss Einzelteile bei Seite räumen, wenn man Platz machen will.
  2. Die Schneidunterlage ist mit DIN A4 Größe nicht gerade riesig. Auch wenn sie ausreichend groß scheint, muss man sich da dann noch zwei Hände vorstellen, die die Miniatur festhalten. Wird also eng, besonders wenn man in Betracht zieht, dass man 75 cm Breite irgendwo unter bringen muss

Es ist also kein no-brainer, wie im ersten Moment gedacht. Was mir im Kopf herumgeistert ist mehr so etwas wie die Desktop Paint Station (mit dem Farbhalter zusammen) von Warlord Games.

wg-hob-02-desktop-paintstation-b_grande

Die kostet aber auch schon wieder 30 GBP (plus 5 GBP Porto) und ist dann bei aktuellem Kurs mit 40 Euro auch kein Schnäppchen. Außerdem stören mich die Ränder, denn die werden beim Hantieren mit Stahllineal und Messer garantiert lästig sein.

Nach ein paar Skizzen, einem Besuch beim Baumarkt haben ich mir dann meinen Prototyp (mental) gebastelt und als 3D Modell am Computer visualisiert. Und so sieht das dann aus. Ungefähr. Hoffe ich. Erstellt habe ich das mit Sketchup. Feines Tool.

malstation_v2

Es ist groß genug, um alle meine Farben auf zu nehmen, meine Pinel, einen Wasserbecher und meine Schneideunterlage. Und ist dabei nur 42 cm x 45 cm groß, kann “am Stück” bei  Seite gestellt werden. Materialkosten: 11 Euro. Und dafür habe ich eigentlich genug Holz für zwei solcher Halter.

Nichts desto trotz rate ich jedem, den das Thema interessiert, mal einen Blick auf den Kickstarter zu werfen, denn man wird selten so genau schneiden können, wie mit einem Lasercutter und die Zeit, um selber etwas zu basteln, muss man ja auch erst einmal haben.

Nachtrag: DIY Maltablet ist “fertig”. Eventuell noch Lücken ausspachteln und alles lackieren. Oder auch nicht. Mal sehen ;)