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Gleiter raus!

Und wieder gibt FFG einen tieferen Einblick in eine Einheit für Star Wars: Legion. Dieses mal für den T-47 Luftgleiter, besser bekannt als Snowspeeder.

Besonders gut finde ich die Waffenalternativen für den Heckschützen. Nicht nur das Schleppkabel aus „Das Imperium schlägt zurück“ kann ausgerüstet werden, sondern auch eine Anti-Personal Waffe. Dazu noch bekannte Piloten wie Wedge.

Bleibt leider immer noch abzuwarten wann die Sachen denn endlich in den Laden kommen. Die Gerüchteküche brodelt. In der FFG Community wird Anfang Februar gehandelt, Asmodee Deutschland sagt „Frühling“ was aber ein Zeitfenster von Ende März bis Ende Juni ist. Also mehr Q2 als Q1. Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen.

S. Hofschlaeger / pixelio.de

Neue Spiele braucht das Land…

….aber doch nicht alle auf einmal! ARGH! Und jetzt bin ich der gearschte. Ich habe weder die Freizeit noch die Mengen Geld um alles mitzunehmen.

Da hätten wir Fallout das Brettspiel von FFG. In den USA bereits raus und komplett ausverkauft und in Deutschland laut Gerüchten nicht vor dem 2. Quartal 2018 im Laden. Mit (vermutlich) 60 Euro auch noch die kleinste Anschaffung.

Dann ringen aber noch zwei Miniaturenspiele um mein Gunst. Fallout: Wasteland Warfare von Modiphius und Star Wars: Legion von FFG. Rein vom „haben wollen“ Faktor liegt F:WW etwas vorne, alleine schon, weil es mal was anderes ist. Aber zur Zeit kann man es nur direkt in England bei Modiphius bestellen und andere Händler führen es (zum Zeitpunkt des Schreibens) noch nicht. Raus kommen soll es im Mai 2018. SW:L hingegen soll schon im 1. Quartal 2018 erscheinen (Gerüchteweise bereits ende Februar) und wird durch Asmodee/Heidelbär dann wohl auch schnell im stationärem Handel sein.

Die Grundbox für SW:L soll 90 Euro kosten und die F:WW Box (umgerechnet) ca. 70 Euro. Allerdings sind die Fraktionsboxen für F:WW dann mit 45 – 55 Euro deutlich teurer als die meisten Boxen für SW:L mit 25 Euro.

AAAAAAARGH! Wie soll man sich da entscheiden? Oder es gleich ganz sein lassen?

Das Schlachtfeld vorbereiten

Wie bei vielen anderen Miniaturen Spielen muss man sich auch bei Star Wars Legion mit seinem Gegner auf ein Szenario einigen und was man genau spielen will. Missionen, Ziele, Siegbedingungen und Wetter. Allerdings geht FFG hier einen anderen Weg als ich ihn von anderen Systemen her kennen. FFG bringt einen Portion Glück und Strategie mit ins Spiel.

Ziele, Aufstellung und Umgebungsbedingungen

Diese drei Aspekte werden bei SW:L durch Karten abgebildet. Eine Zielkarte beschreibt den Aufbau der Zielpunkte und die Siegbedingungen. Aufstellungszonen werden ebenfalls durch verschiedene Karten festgelegt und als letztes auch die Umgebungsbedingungen wie Wetter und Gelände.

Diese Karten sucht man sich aber nicht einfach aus, sondern es wird eine zufällig Vorauswahl getroffen und durch abwechselndes abwählen von Karten stellen die Spieler ihr Spiel zusammen. Zu erst werden die drei Kartenstapel gemischt und von jedem Stapel drei Karten aufgedeckt.

Danach dürfen die Spieler jeder zwei mal jeweils die äußerst links liegende Karte in einer Zeile Abwählen, wenn sie die nicht wollen. Im Beispiel unten wählt Spieler Rot die Umgebung „Begrenzte Sicht“ ab. Danach Spieler Blau die Aufstellungskarte „Verwirrung“. Anschließend wählen Rot und Blau je eine Zielkarte ab, so das folgende 5 Karten liegen bleiben.

Die jeweils ganz links liegen gebliebene Karte in jeder Zeile geben jetzt Ziel, Aufstellung und Umgebungsbedingungen für das Spiel vor. Die beiden Karten ganz rechts in den letzten beiden Zeilen werden ignoriert. Dieses System lässt beide Spieler ihr Szenario bis zu einem gewissen Grad bestimmen und erhält doch eine gewisse Zufälligkeit. Die Praxis wird aber zeigen, ob die Karten untereinander ausbalanciert sind. Ich bin jedenfalls weiterhin gespannt.

Der Schild wird jeden Moment unten sein…

…und sie können mit der Landung beginnen. Dann macht es peng und der Rest ist Geschichte…

Ich fühle mich gerade ein wenig wie dieser Schildgenerator mit dem Dauerfeuer an Neuigkeiten für SW:L. Ich finde gut, dass es viel Auswahl gibt aber langsam erschlägt es einen. Aber, ich ein kleiner Überblick, was kommt.

General Veers Commander Expansion (USD 12.95) Q1/2018

Snowtroopers Unit Expansion (USD 24.95) Q1/2018

Ich glaube, wir werden sehr viele Hoth Platten sehen in naher Zukunft ;) Bleibt die Frage, was dann als nächstes für die Rebellen kommt?

Tim Reckmann / pixelio.de

Weiter wie bisher?

Weil es mir gerade nicht aus dem Kopf geht und auch einen (für mich) sehr direkten Einfluss auf mein Hobby hat, muss ich jetzt doch an dieser Stelle ein paar Sachen los werden.

Vorweg: Dies ist kein Angriff oder Vorwurf gegen einzelne Personen, sondern eine Darstellung des Ist-Zustandes aus meiner Sicht und den sich daraus anbahnenden Konsequenzen.

Vielfältigkeit vs. Menge der Spieler

Mein erster Kontakt mit dem Hobby „Miniaturenschubbsen“ hatte ich mit der Ausgabe 21 des deutschen White Dwarf von Games Workshop. Das war im September 1997. Danach war für mich lange Zeit Games Workshop und seine Produkte identisch mit Miniature Wargaming. Warhammer Fantasy, Warhammer 40k, Epic, Blood Bowl, Gorka Morka, Necromunda und Mortheim. Das hatte zur Folge, dass die Menge der verfügbaren Spieler sich auf einen überschaubare Anzahl Systeme verteilten und man sehr einfach Spieler fand. Erst Anfang 2000 bekam ich mit, dass es auch noch andere Systeme und Hersteller gibt, wie damals iKore mit ihrem System Celtos. Und heute? Ich will mal versuchen alle aufzuzählen, die mir einfallen:

  • Warhammer Age of Sigmar
  • Warhamemr 40.000
  • Blood Bowl
  • Herr der Ringe
  • Flames of War
  • Warmachine
  • Freebooters Fate
  • Celtos
  • Star Wars: X-Wing
  • Star Wars: Armada
  • Dystopian Wars
  • Dead Man’s Hand
  • Frostgrave
  • Saga
  • Battletech
  • Star Wars: Legion (ab 2018)
  • Fallout: Wasteland Warfare (ab 2018)

Von 7 auf 17 die mir einfallen und es gibt noch Unmengen mehr. Aktuelle Systeme, nicht mehr Produzierte Systeme, die aber immer noch gespielt werden und und und… Natürlich ist Vielfältigkeit prinzipiell gut und Auswahl zu haben ist immer gut aber die Menge an Spielern ist endlich. Machen wir ein Zahlenspiel: das Forum vom playnetix (meinem Spielclub) hat ca 140 Registrierte Mitglieder. Verdoppeln wir mal die Zahl, um all diejenigen zu kompensieren, die zwar spielen aber nur im GW Laden oder unter Freunden. Bei 7 Systemen und 280 Spielern habe ich einen Durchschnitt von 40 Spielern pro System. Damit kann man was erreichen. Sei es Turniere zu organisieren oder Ligen zu spielen. Bei 17 Systemen sind das etwas mehr als 16 Spieler pro System. Und da das nur der Durchschnitt ist, kann man sich denken, dass kleine oder neue und noch nicht etablierte Systeme deutlich weniger Spieler haben. Es wird also zur echten Frustration jemanden zum Spielen zu finden. So gesehen ist Vielfältigkeit als eher schädlich. Eine Zwickmühle.

GW Store vs. Hobby Store

Wie es in anderen Städten aussieht, kann ich nicht beurteilen aber in Oldenburg selber fehlt (mir persönlich) ein Hobby Geschäft. Einer, der sich ausschließlich auf Tabletop Wargaming stützt. Allerdings bin ich mir durchaus bewusst, dass kaum eine finanziell sinnvolle Option ist, wenn es nur 0.2% der Einwohner an potentielle Kunden hier vor Ort gibt. Zur Zeit teilt sich der Markt (aus meiner Sicht) so auf:

  • GW Store, Innenstadt: alles an GW Zeug.
  • Comic, Buch und Spiel, Innenstadt: Restbestände GW, Army Painter Farben, X-Wing, Armada sowie Brett- und Gesellschaftsspiele
  • anspielbar, Kreyen-Centrum: X-Wing, Armada sowie Brett- und Gesellschaftsspiele

Mit meinem derzeitigem Hobbyschwerpunkt (aka: „wo ich das meiste Geld lasse“) X-Wing ist mir anspielbar am nächsten. Sowohl räumlich als auch persönlich. Es ist so einfach gewachsen. Aber mit den angekündigten Systemen SW:L und F:WW wird sich das bestimmt zu einem Teil verschieben.

Was keiner der örtlichen, mir bekannten, Händler anbietet: Hobbyzubehör, das nicht von GW stammt. Also Pinsel, Farben, Werkzeuge, Basegestaltung etc. Hier würde ein Laden, wie wir ihn im „Spielmann“ hatten gut in meine Welt passen. Aber das wird wohl nichts werden, denn es gibt einfach zu wenig Spieler in Oldenburg und es wird viel im Internet bestellt. Aber das ist ein anderes Thema.

Online Shop vs. Ladengeschäft

Ja, es gibt viele Argumente gegen und für online shopping. Ich habe lange genug selber jeden Cent fünf mal umdrehen müssen, als das ich hier irgendwem, der knapp bei Kasse ist, Vorwürfe machen würde, wenn er nicht im örtlichen Handel kauft, aber es gibt genügend Leute, die das nicht nötig hätten. Die Konsequenzen sind nun mal, dass die Läden dicht machen, man immer weniger Möglichkeiten hat zu spielen und neue Mitspieler zu treffen. Was nutzt mir der tollste Hobbyraum daheim, wenn ich keine Spieler finde, weil keiner mehr Interesse hat. Aber das ist alles so oft durchgekaut, diskutiert und debattiert worden, dass es müßig ist hier wieder alles aufzukochen. Wer es sich leisten kann kauft bitte im Einzelhandel vor Ort. Was es nicht vor Ort gibt kauft man beim „kleinen online Händler“ (am besten einen, der auch noch ein Ladengeschäft hat).

Forum vs. Whatsapp

Oh Jungs, wo fange ich hier an. Anfang 2016 habe ich eine Entwicklung im örtlichen Club angeprangert, die meiner Meinung nach, einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat, dass die Clubtreffen immer kleiner werden. Statt das eigene, öffentliche, Forum zu nutzen und sichtbar für andere sich zu Spielen zu verabreden, wird immer häufiger die Gruppenfunktion bei Whatsapp genutzt. Für Terminfindungen bei Ligen oder Spiele im privaten Bereich daheim ist das alles fein und gut aber ein Club lebt nun mal auch von öffentlicher Sichtbarkeit. Und wenn ich sehe, dass im Forum nur noch 1/5 der Themen wie vor 10 Jahren und nur noch 1/8 der Beiträge getätigt werden, dann ist es kein Wunder, dass außen Stehende den Eindruck gewinnen, der Club sei tot und das Hobby auch. Ohne einen Laden, in dem das Hobby öffentlich betrieben werden kann, ist ein Club mit öffentlicher Präsenz für das Überleben der Szene essentiell. [Ja, wir haben einen GW Laden, aber versuch da mal ein System zu spielen, dass nicht von GW kommt. Viel Spaß.] Und irgendwann nehmen dann auch die ältesten Mitglieder den Hut, weil sie den Sinn nicht mehr sehen. Und dann macht der Letzte das Licht aus.

Hobby vs. Freizeit

Eine persönliche Nemesis. Aber eine, die vermutlich viele Hobbyisten haben. Sei die Menge frei einteilbare Zeit (Freizeit) pro Woche X. Sei die Menge der Hobbys Y. Dann ist X/Y die Menge Zeit, die man für jedes Hobby pro Woche hat. Klingt erst mal gut. Nehmen wir mal X = 10 Stunden. Und, in meinem Fall, Y = 4. (X-Wing, Blood Bowl, Basteln & Malen, Videospiele). Daraus ergibt sich: eine Partie X-Wing, eine Partie Blood Bowl, ein bisschen Malen und Basteln und ein wenig Videospiele. Für die Spiele muss man aber immer einen Mitspieler haben, was wieder zu Problemen wie Terminfindung etc pp führt, und Malen und Basteln ist mit Vor- und Nachbereitung auch eher wenig. (Ja, mit einem Hobbyraum würde das etwas besser werden, denn da könnte man seine Mal-und Bastelsachen stehen lassen aber den habe ich nun mal noch nicht) Es ist also ein ständiges jonglieren mit Terminen, Zeit und Ort. Und leider muss ich zugeben gewinnt dann der Weg des kleinsten Widerstandes. Sprich, ich setzte mich an den PC oder die Konsole und spiele einfach nur Videospiele.

Fazit

Ich weiß einfach nicht, ob es überhaupt noch Sinn macht im Hobby zu bleiben. Die Diskussionen und Argumente drehen sich immer im Kreis und alleine für diesen Text habe ich schon wieder mehr Zeit verbraucht als ich wollte. Worauf ich hinaus will…. weiß ich auch nicht genau. Nur, dass mich die derzeitige Situation frustriert. Wobei der größte Frust da liegt, wo ich ihn nicht ändern kann, nämlich bei anderen Menschen. Vielleicht wird es nächstes Jahr anders. Vielleicht reißen sich alle zusammen.

Mein Vorsatz für 2018 wird jedenfalls dieser: Mehr malen und basteln, einmal im Monat zum Clubtreffen gehen und mit anderen Leuten Spielen, weiter das Hobby bewerben.

Vielleicht passiert ja ein Wunder. Immerhin ist ja fast Weihnachten.

In diesem Sinne: nice dice.

Und jetzt der Einzelhandel.

Nachdem Modiphious nun schon ein paar Tage Bestellungen für sein Tabletop F:WW entgegen nimmt, haben Sie jetzt einen Händler Shop eröffnet.

We have launched a direct to retail webstore just to support your local stores www.modiphiusretail.com which includes free shipping on bulk orders. Remember you must be a registered retailer to sign up.

Anders als bei der direkten Vorbestellung bekommt man hier als Sammlerfigur nicht das Nuka Cola Girl, sondern einen Außerirdischen.

Damit nun hinterher keiner „außen vor“ bleibt, werden bei der zweiten Welle der Veröffentlichungen die Pre-Order Boni vertauscht. Wer direkt bestellt bekommt dann den Außerirdischen und wer beim örtlichen Händler bestellt, bekommt das Nuka Cola Girl.

Außerdem wird man beide Minis auf Events in der EU und Amerika beim Modiphious Stand kaufen können.

You’ll also be able to pick up both of them from us at any events we attend through the year – so far that includes UK Games Expo, GenCon, Essen, Dragonmeet and more to be announced in the US and Europe.

Falls ihr also F:WW im Laden sehen wollt, dann gebt eurem örtlichen Händler den Link vom Retail Shop und lasst dann vielleicht auch gleich eine Bestellung da. ;)

Hacken in den Teer!

Eine kleine Vorschau der Bewegungen in SW:L.

Heute hat FFG einen Artikel zum Thema „Bewegungen bei SW:L“ veröffentlicht.

Wie schnell sich Einheiten bewegen, wird durch die Bewegungsangabe auf der Einheitenkarte vorgegeben.

Vorwärts, Marsch!

Die eigenen Waffen abfeuern und den Gegner unter Beschuss nehmen ist zwar eine der wichtigsten Dinge bei SW:L aber zu erst muss man sich in Stellung bringen. Bewegt werden Einheiten nach ihrer Aktivierung mittels des Bewegungstools. Einheiten mit Bewegung 2 nehmen das Tool der Länge 2.

Das Tool wird an den Anführer des Trupps angelegt und nach den eignen Bedürfnissen angepasst. Danach wird der Anführer an das andere Ende des Tools gelegt.

Danach wird ein Kreis von „Bewegung 1“ um den Anführer gelegt und man stellt den restlichen Trupp so in den Kreis, wie man möchte.

Fahrzeuge bewegen

Die Bewegung ist analog zu dem der Fußtruppen aber Fahrzeuge haben eine spezielle Einkerbung an der Base. Je eine vorne und eine hinten. Zu Beginn der Bewegung wird das Bewegungstool in die vordere Einkerbung gelegt und das Fahrzeug dann an das andere Ende des Tools gelegt. Dabei wird dann die hintere Einkerbung ins Tool gebracht.

Deckung!

Einheiten in SW:L können als weitere Aktionen in Deckung gehen, zielen, sich erholen oder in Wartestellung gehen. Der Trupp im Beispiel unten ist in Wartestellung und kann auf den Speeder schießen, als dieser in Reichweite vorbei fährt.

Klingt für mich alles nach einem sehr flüssigem Gameplay. Ich bin gespannt, ob es sich im Spiel auch noch so anfühlt.