Malathon 2021

Es ist mal wieder so weit. Magabotato ruft den Malathon aus. Im Orktober.  Was ist der Malathon? Lassen wir die Kartoffeln sprechen:

Moin Moin!

Der Oktober kommt mit großen Schritten auf uns zu und das bedeutet: Es wird Zeit für den Malathon 2021!

Wie jedes Jahr, versuchen wir wieder unseren Stapel der Möglichkeiten zu verkleinern, das ein oder andere unfertige Projekt zu beenden oder uns endlich einer Box zu widmen, die wir schon lange angefangen haben wollten. Wir sind uns sicher, dass wir damit nicht alleine dastehen.

Deshalb veranstalten wir vom 01. bis zum 31. Oktober den diesjährigen Malathon. Wie ihr mitmachen könnt? Ganz einfach:

Sucht euch ein paar Modelle und bemalt sie. das Ziel sind wie immer 42 Minis. Aber egal ob ihr euch drei, zwölf oder eben 42 Modelle als Ziel steckt, das Wichtigste ist, dass ihr Spaß an der Aktion habt und euch und andere immer wieder motiviert, weiter zu machen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr die 42 Miniaturen schafft, können wir euch also nur ans Herz legen, es dennoch zu versuchen. Bis zum 01. Oktober habt ihr noch genug Zeit um zu Basteln, zu Grundieren und zu Planen. Also werdet kreativ und bleibt motiviert.

Und um das ganze noch etwas zu Game-y-fizieren gibt es auch noch ein Bingo dazu. Ich habe das für mich schon mal angepasst und das rot ausgekreuzt, was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht passieren wird.

Die Wahrscheinlichkeit auf ein Bingo ist damit ziemlich eingedampft aber ich bleibe bei meinen Zielen lieber realistisch *g* Mal sehen, ob dieses Jahr meine Motivation hält. ich weiß noch nicht einmal womit ich anfangen soll…

Die letzten Ergebnisse der Malathons könnt ihr HIER sehen.

Tricorn

Früher war alles besser! Sogar der Clickbait!

Aber im Ernst: Was soll die “Verherrlichung” von altem Zeug? Ja, es gab Spiele, die großartig waren (nach Meinung von Leuten, die sie tatsächlich gespielt haben), die aber nicht mehr erhältlich sind. Und es gibt einige, die damals großartig waren, aber nicht wirklich den Test der Zeit bestehen, sondern eher eine nostalgische Sache sind. Und schließlich gibt es Dinge, die einfach nur “in meiner Sammlung fehlen, um sie komplett zu machen”. Und natürlich gab es diese Spiele, die wirklich scheiße waren, aber jeder hat sie irgendwann gespielt, weil es alles war, was wir hatten”.

Aber rechtfertigen diese Argumente wirklich horrende Preise? Nehmen wir ein paar bekannte Beispiele:

  • HeroQuest
  • StarQuest/Space Crusade
  • Man O War
  • Gorkamorka
  • Warhammer Epic 40k

Wenn wir versuchen, eines der oben genannten Spiele zu kaufen, brauchen wir *wirklich* tiefe Taschen. Diese Spiele waren von Anfang an nicht billig (vor allem die letzten 3), aber die Preise sind völlig aus dem Ruder gelaufen. Warum ist das so? Ich versuche wirklich, mir darüber klar zu werden.

Ist es nur so, dass einige Leute/Sammler mehr Geld als gesunden Menschenverstand haben? Oder sind es einfach nur Verkäufer, die seltsame Preise erfinden und niemand zahlt, außer einem “Sammler”, der glaubt, er könne die Sammlung in einem Jahr für noch mehr Geld verkaufen?

Wann ist der beste Zeitpunkt, um “Old School”- und “Out Of Production”-Sachen zu kaufen? Und wo?

Ebay war vor 20 Jahren ein guter Ort dafür, weil das Hobby zu diesem Zeitpunkt noch nicht “normal” war. Zumindest in Deutschland würde man als Nerd/Geek angesehen werden. Heute ist das Spielen und Sammeln normal geworden. Vor allem, weil die Geeks erwachsen wurden und Kinder bekamen. Heute ist die einzige Möglichkeit, ein “Schnäppchen” zu machen, entweder zu warten, bis ein neuer Spieler das Interesse verliert und alles verkauft, nur um den Keller auszuräumen, oder auf einen Fund auf einem Flohmarkt zu hoffen.

Was ist erue Meinung dazu? Warum beharren so viele Spieler darauf, dass “früher alles besser war”, obwohl die meisten Dinge einfach einfacher und vielleicht sogar “dümmer” waren? Warum neigen wir dazu, die Vergangenheit in unserem Hobby so sehr zu verherrlichen?

Tricorn

3D Druck im Tabletop Hobby – (m)eine Meinung.

Ich mag das Konzept 3D Drucker. Daheim, für den eigenen bedarf, komplexe Dinge herstellen. Großartig! Man kann plötzlich Dinge reparieren, die vorher weggeworfen wurden, weil es keine Ersatzteile gab.

Ich verstehe auch die Verlockungen dahinter für unser Hobby. Mal eben schnell einen Vertibird für Fallout drucken. Massive Dungeonsegmente produzieren. Zugegebener Maßen ist die Technik in den letzten Jahren auch weit gekommen und Figuren aus dem Resin 3D Drucker sehen gut aus. Sie können sich problemlos mit “günstigen” Figurenreihen wie Reaper Bones messen lassen und sind so viel vielseitiger.

Aber. Ja, es gibt wie immer ein aber. Aber wenn ich mir ansehen, was mache Hobbyisten da “hingerotzt” auf das Spielfeld stellen, dann wird mir anders. Drucke aus Filamentdruckern, besonders solche, die mit den Einstellungen “mach mal schnell” auf schlecht kalibrierten Druckern rausgehauen werden, sind mir zu wieder. Wenn ich auf 2m Abstand die Drucklinien sehen kann, dann sieht das Scheiße aus. Nicht nur, weil ich die Linien sehe, sondern auch, weil man das nicht gescheit anmalen kann, ohne die Linien noch zu betonen. Glaubt ihr mir nicht? Nehmt mal so einen Schluderdruck, grundiert den und bürstet dann mal trocken. Prost Mahlzeit.

Besonders lästig ist es, wenn das eigentlich komplett platte Flächen sein sollen. Man sieht das Geländeteil, hat eine Vorstellung davon im Kopf und dann ist es ein Waschbrett statt Spiegel.

Wenn, in wie vielen Jahren auch immer, die 3D Drucker so funktionieren, wie das heute die normalen Drucker tun (Papier rein, ausdrucken, Papier entnehmen, fertig), dann werde ich mir wohl auch einen gönnen. Vorher ist das noch zu gefuddel, gefummel und getüddel.

Eure Meinung?

So baust Du Tabletop-Gelände: Spielplatten

…oder der Englische Titel: How to build tabletop terrain: Gaming Boards

Geht beides nicht so ganz leicht von der Zunge, deswegen sagen wir im folgenden lieber mal: Michaels neues Buch.

Welcher Michael? Na der Michael Martin, der zum einen den YouTube Kanal Tabletop Workshop betreibt und zum anderem das Buch Tabletop-Gelände aus Hartschaum: Gebäude zusammen mit Gerard Boom (Shiftinglands) veröffentlicht hat.

Jetzt also ein neuer Kickstarter über Bretter, die Welten bedeuten. Diesmal hat er sich ein paar Co-Autoren ins Boot geholt, bei denen ich aber zu meiner Schande gestehen muss, dass ich nicht wirklich weiß, wer sie sind und was sie machen. Mit der Ausnahme des “Hustens” von Tobi. (Der Tobi von Bier und Brezel Tabletop, der ein kleines Promovideo gemacht hat)

Davon ausgehend, dass Michael in das neue Buch genau so viel Arbeit und Liebe steckt, wie in den Vorgänger, dann wird dieses Buch ein klasse Nachschlagewerk. Denn so schön YouTube Tutorials auch sind, wenn man eine ganz bestimmte Information sucht, dann kann das scrubben einen Videos echt zu Arbeit ausarten. Da ist ein Buch mit Index deutlich schneller und dauerhafter. Außerdem kann man Lesezeichen rein legen, Notizen dazu packen und man hat es auch noch, wenn der Strom ausfällt, der Kanal verschwindet oder man einfach mal seine Ruhe auf dem Klo haben will.

Viel mehr Info habe ich gerade nicht parat aber der Tobi hat da ja so einiges zu erzählt. (Könnt ihr ja mal rein hören)

Update:

Michael war so nett mir ein paar Eckdaten und Bilder zukommen zu lassen. Hier die wichtigsten:

  1. Der Kickstarter startet am Donnerstag, den 15. Juli 2021, um ca. 18 Uhr
  2. Der Kickstarter endet am Sonntag, den 15. August 2021, um 22 Uhr
  3. Finanzierungsziel: 15.000€
  4. Die Auslieferung des Buchs ist für August 2022
  5. Keine PDF- oder digitale Version, das Buch erscheint nur in gedruckter Fassung
  6. Preis: 55,- € (späterer Retail-Preis)
  7. Kickstarter-Preis: 49,- € (also 10% Rabatt gegenüber späterem Retail-Preis)
  8. Kickstarter-Preis, Early Bird: 44,- € (20% Rabatt, nur die ersten 72 Stunden
  9. Gast-Autoren:
    Marcus Müller aus Berlin (alias „Der Müller“)
    Philipp Preiser alias Tabletop Lenny
    Zorpazorp Gaming
    Black Magic Craft