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Das Ende der Rebellion

Zumindest für diese Schlacht. Ein Symbolbild für das Würfelglück des Rebellenspielers.

6 Würfel, 2 Treffer und beide dann noch von mir ausgewichen. Und so lief das die ganze Zeit. Zwischenzeitlich wurden ca. 40 Schuss auf Lord Vader abgegeben und es gab 4 Wunden. Das ist nicht viel. Vader hingegen hat mit einer Angriffsaktion einen kompletten Rebellentrupp ausgelöscht und später mit der Kommandokarte “Meister des Bösen” zwei Truppen in Panik versetzt (Luke Himmelsläufer war zu weit weg für moralische Unterstützung). Einer der Trupps lief erfolgreich davon, der andere wurde ausgelöscht. Nach dem vierten Zug sah es dann so aus:

Siegpunkte:

  • Imperium 4
  • Rebellen 0

Noch stehende Einheiten:

  • Imperium
    – Vader (verwundet)
    – Sturmtruppen (verwundet)
    – Sturmtruppen (verwundet)
    – Speeder Bike (verwundet)
  • Rebellen:
    – T-47 (verwundet)

Es war eine epische Schlacht. Nächstes mal versuche ich es mal mit den Rebellen… vielleicht ;)

Turnierplanungsgedanken

Ich habe mir zum Thema Turnier mit Star Wars: Legion Gedanken gemacht und komme immer wieder an ein paar Stellen, die mich ausbremsen. Seitenangaben beziehen sich auf die Turnierregeln für SW:L von FFG Stand 16.05.2018.

Zum einen ist da der Zeitfaktor. Da ich so ein Turnier höchstens an einem Sonn- oder Feiertag machen könnte, ist das Zeitfenster sehr eng. Maximal einen Tag was ich mal frei mit 8 Stunden Spielzeit gleich setze, um Auf- und Abbau mit drin zu haben.

Wie viele Spieler bekomme ich da unter? Eine Runde nach dem Schweizer System soll 120 Minuten dauern (Seite 12). Damit bekomme ich also bequem 3 Runden hin, was für 16 Spieler laut der Tabelle auf Seite 17, auch die richtige Anzahl Runden ist. (3*120 Minuten Spielzeit + 120 Minuten Pausen, Verlängerungen etc pp.) 16 Spieler, weil dass das Limit für ein kostenfreies Konto bei T³ ist. Das war der leichte Teil.

Tische sind vorhanden. Die Probleme fangen mit Matten/Platten und Gelände an. Wenn die Tische ausreichend groß sind, dann kann man den Spielbereich auch mit Malerkrepp markieren. Trotzdem braucht man noch genug Gelände, um 1/4 der Platte damit zu bedecken. (Seite 10) Das entspricht auf einem Spielfeld mit metrischem Maß 90x45cm.

So viel Gelände habe ich nicht für 8 Tische. Und es stellt sich mir die Frage, muss es identisches Gelände sein? Oder nur alles relativ ähnlich?

Wo bekommt man das also her? Unabhängig von der Menge der tatsächlichen Teilnehmer muss ich ja auf die Höchstzahl vorbereitet sein. Also zwei Tische komplett voll mit Gelände. Das “mal eben schnell” kaufen schließt sich ja komplett aus aber wie löst man das dann? Man könnte natürlich einfach einen Haufen Hartschaumklötze schneiden und die dann als “Gebäude” deklarieren und verteilen.  Funktioniert, kann auf Legion passende Höhen geschnitten werden und wäre dann gerecht verteilt.  Wie viel Zeit muss man planen, um die einiger Maßen bemalt zu bekommen?

Wenn man das alles gewuppt hat, dann stellt man das Turnier bei ein und macht viel Werbung. Und hofft, dass 16 Spieler kommen.

Was aber bringt die Leute zu Turnieren? Nicht nur der Spaß, sie wollen auch was gewinnen. Woher bekommt man das? Schenken wird es einem kaum einer und die Kosten dafür müssen ja auch wieder rein kommen. Als Startgebühr haben sich bei den Turnieren für SW:L scheinbar 10 Euro als normal etabliert. Wenn man also 160 Euro für die Preise plant, dann kann man schon was für die Teilnehmer organisieren aber auch nichts in großen Mengen.  Und wenn dann keine 16 Leute kommen, bleibt man auf den Preisen hocken. Auch doof.

Mir schwirrt schon wieder der Kopf. Wohin wollte ich mit diesem Blogpost? Gute Frage. Wie viel Zeit nehmt ihr euch, um ein Turnier zu planen und zu organisieren? Macht ihr das alleine, im Team mit Freunden oder im Club? Über Anregungen würde ich mich freuen. Schreibt mir eine Email oder hinterlasst einen Kommentar, wo immer ihr diesen Post auch lest ;)

3 Packen weniger 2 Packen…

… EINPACKEN! Oder einfach nur schön wegpacken und relativ sicher transportieren.

Statt, wie die meisten anderen, die Minis einfach lose oder im speziell gekauftem Koffer zu verstauen, wollte ich was anderes. Aber auch die käuflichen Inlays für die Grundbox waren irgendwie…. Öde.

Auftritt Prototyp:

Schon mit erstem Grundanstrich. Gefertigt habe ich das ganze aus zwei 4mm dicken Balsaholz Brettern, die ich auf knapp 28,5 x 28,5cm zugeschnitten habe. Die Löcher habe ich etwas zu brutal in eines der beiden Bretter gebohrt, deswegen die unschönen ausfransten Ränder. Anschließend beide Bretter zusammen geleimt. Es passen 49 Trooper auf ein Brett. War also schon zu der Zeit abzusehen, dass ich zwei brauche. Aber wie bekommt man die übereinander, ohne die Minis zu beschädigen?

Mit Abstandshaltern!

Sie ja schon mal nicht schlecht aus. Die Abstandshalter sind von unten geschraubt. Damit die später aber auch übereinander gut stehen bleiben, habe ich (später) oben in den Abstandshaltern 8x3mm Neodym Magnete verbaut. Das sieht dann so aus:

Außerdem hat jedes Feld einen 20mm Takki bekommen (selbst klebende Magnetscheiben) welche die Truppen gut in Platz halten. (Zur Erinnerung: unter jeder Base sind 22mm Karosseriescheiben geklebt. Für einen besseren Stand)

Jetzt habe ich nun nicht nur Fußsoldaten, sondern noch andere Einheiten. Die kommen also oben drauf auf den Karton. Dort wurden dann auch noch einmal die 8x3mm Magnete in die untere Platte eingelassen (mit richtiger Polung), so das dieses Brett zwar auf dem Karton steht aber mit den Magnete recht sicher an Ort und Stelle gehalten wird.

Außer den Fahrzeugen habe oben noch Platz: die Hindernisse aus der Grundbox, sowie die demnächst erscheinende Erweiterung “Priority Supplies Battlefield Expansion” mit den Wasserdampfevaporatoren, Kommunikationsstationen und Nachschubkisten. Lackiert habe ich das ganze mit schwarzen Rallylack aus dem Baumarkt.

Mal sehen, wie lange das dauert, bis da alles voll ist ;)

Maximale Feuerkraft!

Der General macht es! Und ich habe den General gemacht. Also angemalt. Hier der Zustand nach einer Sitzung. Farben fertig, nicht zusammen gebaut und Lack fehlt.

Und hier dann zusammengebaut, mit Mattlack versiegelt und Schuhe, Rangabzeichen, Handschuhe und Brille mit Glanzlack. Ich habe mit der Handyknippserei experimentiert und irgendwie sind die Bilder in der Fotobox die schlechtesten. Und weil die Figur so “monochrom” ist, darf auch nichts im Hintergrund zu sehen sein, auf den sich der Autofokus einschießen kann. (Wie der Text auf den Farbflaschen im Hintergrund) Mal sehen, wie ich das zukünftig mache. (Nein, eine Kamera werde ich mir nicht kaufen ;))

Und eins und zwei und…

…beide Spiele verloren.

Ich habe heute meine ersten Star Wars Legion Spiele gehabt und zwar gegen Karsten, seines Zeichens Inhaber von anspielbar und mein Deal für “all things FFG”. Da es auch sein erstes Spiel war, haben wir uns erst einmal auf die Grundmission mit dem 90×90 Spielfeld und eingeschränkten Regeln geeinigt.

Runde 1:

Sechs volle Runden gespielt und am Ende knapper Sieg für die Rebellen.

Runde 2:

Diesmal ein deutlicher Sieg für die Rebellen.

Was haben wir gelernt:

  • Papa Vader ist ohne Machtkarten nicht brauchbar. Zu langsam, kein Fernangriff.
  • Deckung ist wichtig
  • Speederbikes vertragen nicht viel
  • Feuerwinkel können garstig sein
  • Es macht Spaß.

Nächster halt: Größere Platte mit allen Regeln und ca. 600 Punkten. Jetzt nur noch Zeit finden XD

Imperiale Streitkräfte einsatzbereit.

Ich habe es tatsächlich geschafft. Am Dienstag Nachmittag ist mein erstes Spiel mit Star Wars: Legion geplant und ich habe meine Einheiten fertig. Da es erst einmal nur das Einstiegsspiel aus dem Regelwerk sein soll, reichen die Miniaturen aus der Grundbox. Also Lord Vader, zwei Speederbikes und 14 Stormtrooper. Da ich aber 21 Stormtrooper habe und der Fließbandablauf sich für so etwas anbietet, habe ich einfach 21 Stormtrooper bemalt.

Tag 1, kleben und klemmen:

Tag 2, grundieren:

Tag 3, schwarz-graue Details:

Tag 4, graue Details, blaue Streifen und Schulterplatten:

Tag 5, Bases schwarz malen, Ränder färben. kleine Highlights setzen:

Tag 6, Lord Vader:

Tag 7, Speederbikes. schwarz-graue Uniform, braune Bikes und graue Matte:

Tag 8, Mattlack drüber:

Fotobox Testshoots, leider spielt der automatische Modus der Handykamera da ein wenig rum:

Fazit: für die Arbeit von etwas mehr als einer Woche, bin ich ganz zufrieden. Und dank der Videoserie von Sorastro hat man auch immer jemanden, den man “fragen” kann ;) Next up: Das ganz noch einmal für die Rebellen. Aber auf Grund der bunteren Uniformen, wird das wohl etwas länger dauern, fürchte ich. Und dann sind da noch der AT-ST und der T-47…. denn man ran da!